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Hogarat @ Intergastra & Practice Tour Gemeinschaftsverpflegung

Auf der Suche nach neusten Trends der Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung - Zwei Tage mit viel fachlichem Input, spannenden Einblicken und Networking 

 

Mitte Februar ging es für das Gastro- und Hotelconsulting-Team Hogarat nach Stuttgart, wo dieses Mal neben dem Besuch der Fachmesse Intergastra auch eine Best Practice Tour zu Leuchtturm-Betrieben in der Gemeinschaftsverpflegung stattfand, professionell organisiert von der Fachzeitung "Catering Management".

Tag 1 stand ganz im Zeichen der Intergastra, die sich neben der Internorga in Hamburg mittlerweile als die wichtigste Branchen-Fachmesse in Deutschland etabliert hat und mit ihren rund 1.500 Ausstellern dieses Jahr mehr als 100.000 Besucher nach Stuttgart zog. Bei einem ausführlichen Messerundgang informierten wir uns u.a. über die Themen digitaler Hotel-Check-In, Automatenlösungen in der Gemeinschaftsverpflegung oder auch über neueste Food-Trends. Neben mehreren interessanten Vorträgen und Diskussionen (Nachhaltigkeit und Digitalisierung als Megatrends, Betriebsgastronomie in Eigenregie und Antworten der Privathotellerie auf den Markendruck) blieb auch noch genug Zeit für Treffen mit Geschäftspartnern und Kunden.

Am 2. Tag war bereits frühmorgens Abfahrt zur „Best Practice Stuttgart – Gemeinschaftsverpflegung on Tour“, auch dieses Mal perfekt organisiert von der Fachzeitung „Catering Management“. Erste Station war das Firmengelände von Daimler in Sindelfingen, wo die Betriebsgastronomie in einem Mix aus Eigenregie und Fremdvergabe organisiert ist. U.a. konnten wir ein Outlet der Systemgastronomiekette „Pano“ besichtigen, in dem sich die Daimler-Mitarbeiter mit frischen Backwaren und Snacks versorgen können. Auffallend war hier auch das hochwertige Interior Design, das den (öffentlichen) Highstreet-Standorten von „Pano“ in nichts nachsteht.

Nächste Station war dann das Betriebsrestaurant „FE 401“ der Robert Bosch GmbH am Standort in Feuerbach. Der Eigenregie-Betrieb verpflegt pro Tag rund 3.200 Mitarbeiter und ist nach dem „One-Piece-Flow-Prinzip“ organisiert. An den acht thematischen Ausgabeinseln (z.B. Asia, Pasta, Local etc.) erhält der Gast sämtliche Essenskomponenten inkl. Vorspeise und Dessert. Smartes Geschirr mit RFID-Technologie ermöglicht die Automatisierung von Abläufen und das schnelle Bezahlen per Mitarbeiterausweis an Vertrauenskassen.

Nach einem Mittagessen im gut besuchten Inklusionsbetrieb „Rudolph‘s Küche & Café“ in der Stuttgarter Innenstadt war der Nachmittag dem Care Catering gewidmet. Im Robert-Bosch-Krankenhaus bekamen wir interessante Einblicke in die von WISAG Care Catering geleistete Patienten- und Mitarbeiterverpflegung mit rund 1.800 Essen am Tag und einem Wahlleistungsbereich „Gastro Deluxe“, bei dem Privatpatienten aus bis zu 30 Menüs wählen können. Abschließend stand mit der Besichtigung der Küche im Rudolph-Sophien-Stift eine Reha-Einrichtung für psychisch Kranke auf dem Programm, wo wir einiges über die Organisation einer „Inklusionsküche“ und die Herausforderungen in diesem speziellen Bereich erfahren durften.

Ihren krönenden Abschluss fand die Best Practice Tour mit einer Einladung zur Olympiade der Köche auf dem Messegelände. Die Köche-Nationalmannschaften aus 29 Nationen kämpften hierbei um den Olympiasieg, bewertet durch eine internationale Fachjury. Aber nicht nur die Jury kam in den Genuss der jeweiligen 3-Gänge-Menüs, auch jedem Gast im „Restaurant der Nationen“ wurde ein Land zugelost. Und so endeten zwei spannende Tage für uns mit Köstlichkeiten aus Wales und Malaysia, bei angeregten Gesprächen mit den anderen Teilnehmern der Best Practice Tour. Olympiasieger wurde übrigens die Köche-Nationalmannschaft aus Schweden, vor Norwegen und Italien.

Autor: Katrin Eymer, Dipl. Betriebswirtin (FH), Beraterin und Projektleiterin bei HOGARAT

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